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Konsultation zur Anpassung von Beförderungsgebühren

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Die Rail Cargo Hungaria Zrt. hat in Budapest im Rahmen eines kollegialen Gedankenaustausches mit ihren Speditionspartnern über die aktuelle internationale und heimische Marktsituation des Schienengüterverkehrs, sowie die Ursachen und Folgen der marktgesteuerten Gebührenanpassung diskutiert.

Aus Effizienzgründen müssen die Preise geändert werden
Dr. Kovács Imre, Vorstandsvorsitzender, CEO hat die Veränderungen auf dem Schienengüterverkehrsmarkt analysiert und erklärt, dass in Ungarn seit der Jahrtausendwende der Anteil des Schienenverkehrs von 24% auf 17,5% gesunken ist. Gleichzeitig hat sich die Zahl der registrierten Bahnlogistikunternehmen verdreifacht. Die Unternehmen mussten eine Rationalisierung vornehmen: sie haben ihre Beförderungsmittel der rückläufigen Nachfrage angepasst, die Entwicklung verlangsamt, der Nachbesetzung von Fachkräften und der Ausbildung wenig Beachtung geschenkt. All dies hat zu Kapazitätsmangel und einer Verschlechterung der Effizienz geführt.
Die Situation wurde durch Gleissperren wegen Gleisbauarbeiten weiter verschärft. Die von der Nemzeti Infrastruktúra Fejlesztő Zrt. (Institut für Nationale Infrastrukturentwicklung) geplanten Gleissperren bleiben auch im nächsten Jahr auf mehreren wichtigen Strecken für Monate bestehen. Die Umleitungsstrecken erfordern eine erhebliche zusätzliche Ressource sowohl bei der Traktions- als auch bei der Personalressourcen-Kapazität.

Die Ertragskraft soll gesteigert werden
Dr. Kovács Imre hat darauf hingewiesen, dass sich die Preis-Kosten-Schere in den letzten 5 Jahren Jahr für Jahr immer weiter geöffnet hat, dadurch sind die Ausgaben derzeit um mehr als 15% höher als die Einnahmen aus Gebühren, und die Betriebseffizienz hat sich um 20% verschlechtert.
Er hat erklärt: diese Tendenz soll gestoppt werden. Die aktuelle Betriebsgröße kann nur durch Investitionen in neue Mittel beibehalten werden, wozu die Ertragskraft der Rail Cargo Hungaria zu steigern ist. Mit dem wachsenden Bedarf an Ausbau von Transportkapazitäten und an Investitionen in Qualitätssicherung wird vom Markt die Erarbeitung einer nachhaltigen Gebührenstruktur des Güterverkehrs erzwungen. Daher ist es erforderlich – vor allem bei den Ganzzugverkehren – die Preise zu ändern.
Abschließend hat der Vorstandsvorsitzende gesagt, dass die RCH an langfristigen Kundenbeziehungen interessiert ist. Im Einzelwagenverkehr werden die Dienstleistungen verbessert und RCH behält die landesweite Abdeckung als einziger Dienstleister in Ungarn bei.

Neue Beförderungsbedingungen
Beim Treffen wurde erläutert, dass die Vertriebsmitarbeiter der Rail Cargo Hungaria über die Beförderungsbedingungen 2018 für jedes Geschäft einzeln mit den Auftraggebern Vereinbarungen treffen. Im Allgemeinen wird im Gütertarif eine Preiserhöhung von 6% vorgesehen.

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